Komm, mach MINT!

MINT – ein geheimer Insidertipp aus der Gameworld? Ein neues In-Getränk? Nein, MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Doch MINT ist mehr. Damit kann man Flugzeuge noch höher fliegen lassen, Autos noch umweltfreundlicher machen, Eisbären retten, Make-up herstellen und mit der ganzen Welt kommunizieren. Wie das geht? Ganz einfach, indem man MINT nutzt, um die Welt von morgen mit zu gestalten. MINT steckt überall.
Wände streichen, kochen oder Fußball - ohne Mathematik undenkbar. Busfahrpläne, Aktienhandel, Wettervorhersagen – keine Chance ohne Mathematik. Diese Wissenschaft findet sich in allen Bereichen unseres Alltags, mit ihr kannst du sogar Musikinstrumente schöner klingen lassen.

Informatik: Kaum ist das neue Handy gekauft, gibt es schon wieder ein neueres und besseres auf dem Markt. Bei anderen Gerätschaften sieht es nicht anders aus. Seit 2006 gibt es einen Fußball, der dank eines Chips weiß, ob er im Tor gelandet ist und diese Information auch an den Schiedsrichter übermittelt. Ob Gesundheit, Mobilität, Sicherheit, Sport, Haushalt, Kommunikation oder Kultur – dank Informatik haben wir unser Leben im Griff.
Nichts geht ohne die klassischen Naturwissenschaften Physik, Biologie und Chemie und deren praktische Anwendung: Technik. Sie entwickelt Methoden für die Industrie, um ökonomischer zu produzieren. Konkret bedeutet das, dass Menschen die verschiedensten Arten an Maschinen bauen, um andere Arbeiten zu erleichtern oder zu ersparen. So müssen wir den Rasen nicht mit der Nagelschere schneiden oder Autos aus großer Höhe auf den Boden werfen, um Crash Tests zu simulieren.

Obwohl die Bedeutung der MINT-Bereiche also außer Frage steht, fehlen dem Technologiestandort Deutschland Abiturienten, die Ingenieur, Mathematiker oder Datenverarbeitungsfachmann werden wollen. So ist die MINT-Fachkräftelücke größer als die Differenz der offenen Stellen und der Arbeitslosen. Im Mai 2011 hat sie mit knapp 150.200 Personen, davon rund 56 Prozent im Ingenieurbereich, ein neues Zehn-Jahres-Hoch erreicht.

Was tun? Nicht nur aufgrund dieser beunruhigenden Zahlen hat das Ferdinand-Porsche-Gymnasium, unterstützt von der Porsche AG, einen Schwerpunkt auf die naturwissenschaftlich-technische Ausbildung gelegt. Seit Herbst 2008 ist das FPGZ naturwissenschaftlich-technisches Excellence-Center und damit Mitglied eines bundesweiten Netzwerkes, dessen Ziel es ist, mehr Nachwuchs für die MINT-Fächer zu begeistern. Das Netzwerk führt Veranstaltungen für Schüler, aber auch für Lehrkräfte und die Leitungsebene durch und bietet Unterstützung bei der Suche nach Kontakten. Zu den wichtigsten Partnern gehören neben dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall (THINK ING.) die Siemens und die Telekom Stiftung.

Auch die enge Zusammenarbeit mit der Porsche AG ist Ehre und Verpflichtung, die sich in diesem Bereich widerspiegelt. Wir machen weiter: aus Tradition der Zukunft verpflichtet.
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